Was Sie schon immer wissen wollten:

Ein kleines Glossar des IT-Management

und ein umfangreiches Abkürzungs- und Akronymverzeichnis

Abnahme (Acceptance)

Abnahme-Kriterium

Acceptance Test

Actor

Aktivität

Approve

Anforderungs-Management

Änderungsantrag

Artefakt

Assessment

Auswirkungsanalyse (impact analysis)

Baseline

Branch

Build

Build Prozess

Change Control Board

Change Management

Change Request

Change und Configuration Management

Check In

Check Out

Coaching

Content Management

Demote

Durchsetzung

Elementtypen

Erfolg

Footprinting

Freigabestufe

Funktionstest

Glaubwürdigkeit

Herabsetzung

Ideenquelle

Integrationstest

K-Element

Konfiguration (configuration)

Konfigurations-Element (configuration item)

Körpersprache

Kritikalität

Lächeln

Lifecycle (Lebenszyklus)

Meilenstein

Merge

Metadaten

Methode

Modellierungssprache

Modultest

Motivation

Organisation

Production Test

Produktrelease

Promote

Prozessmodell

Release

Repository

Review

Risiko

Rolle

Snapshot

Sozialkompetenz

Stakeholder

SW-Lifecycle

Systemtest

Teamarbeit

Testcase

Testen

Toolauswahl

Toolmentor

Tracability

Ursachen

Use-Case

Variante

Version

Visualisieren

Wichtigkeit

Wissensmanagement

Workspace

Workflow

Abnahme (Acceptance)

Mit der Abnahme erklärt ein Auftraggeber, dass ein abgeliefertes Produkt die vertraglichen Vereinbarungen erfüllt. Die Abnahme ist ein juristisch definierter Vorgang.

Abnahme-Kriterium

Ein Abnahmekriterium betrifft eine Anforderung und wird vom Auftragnehmer und Kunden gemeinsam festgelegt.  Die Erfüllung einer zuvor gestellten Anforderung wird daran gemessen.

Acceptance Test

Ist ein fachlich, funktionaler Test der Gesamtanwendung durch ein von der Entwicklung unabhängiges Team, i.d.R. die Werksabnahme (interne Abnahme ohne operationelle Umgebung). Der Begriff wird auch gern im Sinne Abnahmetest des Kunden verwendet.

Actor

Ein Actor (Akteur) ist eine außerhalb eines Systems liegende Klasse, die an einer in einem Use-Case beschriebenen Interaktion mit dem System beteiligt ist

Aktivität

Eine Aktivität ist eine in sich abgeschlossene Folge von Tätigkeiten, deren Unterbrechung kein sinnvolles Ergebnis liefern würde.

Approve

Freigabe, Zustimmung z.B. der Fachabteilung oder des Auftraggebers zur Weitergabe (Promote) des Auftrages oder der K-Elemente in die nächste Prozess-Stufe.

Anforderungs-Management (Requirement Management)

Im Laufe der Anwendung entstehen bei den einzelnen Anwendern vielfach neue Erweiterungswünsche, die entsprechend verwaltet werden müssen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, ein Requirement-Management-System einzusetzen, zu warten und auszuwerten, so dass z.B. jederzeit herausgefunden werden kann, welche fachlichen Erweiterungen in welche neuen Versionen fließen werden.

Änderungsantrag

Ein Änderungsantrag beinhaltet Änderungswünsche seitens des Kunden an zuvor aufgestellten Anforderungen. Sie treffen im Zeitraum zwischen Abschluss der Anforderungsanalyse und vor Verteilung der Software ein.

Artefakt

Ein Artefakt ist ein Teil an Information, das produziert, modifiziert oder vom Prozess genutzt wird und dem Versionsmanagement unterliegt.  Ein Artefakt kann ein Modell, ein Modellelement oder ein Dokument sein.

Assessment

Im Rahmen eines Assessments wird eine kritische Ist-Analyse des zu untersuchenden Objektes (Projekt, Organisation, Prozess) durchgeführt. Wichtig ist eine vorurteilsfreie Analyse, da nur so Schwachstellen identifiziert und gezielte Verbesserungen identifiziert werden können.

Auswirkungsanalyse (impact analysis)

Identifizieren von Komponenten (auf verschiedenen Ebenen), welche potentiell von einer Änderung oder einem Fehler betroffen sind. Üblicherweise als Verwendungsnachweis dargestellt (übergeordnete Ebene) oder als Stückliste auf untergeordneter Ebene. Siehe auch Traceability.

Baseline

Eine Baseline ist eine unveränderbare ("eingefrorene") Konfiguration. Eine Baseline wird gebildet, um einen stabilen, bekannten und wiederherstellbaren Aufsetzpunkt für Aktivitäten (Entwicklung, Qualitätssicherung) zu haben. Zu jedem Produktrelease existiert immer eine Baseline, die alle K-Elemente des entsprechenden Standes des Produktes enthält. Das bedeutet insbesondere, dass neben Quellen, Dokumentationen etc. auch alle abgeleiteten K-Elemente, die das Projekt erstellt, in dieser Baseline enthalten sein können. (siehe auch Snapshot)

Baselines definieren einen zusammengehörenden Stand von Versionen der Artefakte bzw. K-Elemente (Sourcen, Komponenten, Subsysteme usw.). Sie erlauben die Reproduzierbarkeit von größeren Einheiten (Module, Komponenten, Subsysteme usw.) und unterstützen den Freigabeprozess, da die Artefakte als Einheit behandelt werden.

Branch

Verzweigung beim Bilden von Varianten. Durch mehrfaches Ableiten aus der gleichen Version eines K-Element entstehen Varianten. Nach dem Branch existieren alternative Entwicklungspfade.

Build

je nach Zusammenhang versteht man unter einem Build einen eindeutig identifizierbaren Stand des lauffähigen Systems (oder eines Teiles davon) oder den Vorgang der Softwareproduktion, also die Generierung des lauffähigen Systems.

Build-Prozess

Durch den Build-Prozess entstehen aus Quellen-K-Elementen (Quelltexte) die abgeleiteten K-Elemente (z.B. Excecutables). Diese Prozesse müssen unter Kontrolle von SCM-Tools laufen und protokolliert werden. Um die Rückverfolgbarkeit zu sichern, müssen die Beziehung zwischen Quellen- und abgeleiteten K-Elementen festgehalten werden und die Prozesse jederzeit wiederholt werden können. Der Build produziert eine Stückliste (Bill of Material), die ebenso versioniert werden kann und für die Rückverfolgbarkeit und das Footprinting verwendet werden kann.

Change Control Board

Das Change Control Board ist ein Steuerungs- oder Lenkungsgremium im Rahmen des Change-Control-Prozesses. Zweck ist die Planung der Umsetzung von Change Requests in künftigen Releases sowie die Festlegung des Zeitraums. Beteiligt werden sollten alle internen am Produkt beteiligten Abteilungen.

Change Management

Verwaltung, Steuerung und Kontrolle von Änderungen (Changes) über den gesamten Lebenszyklus einer Anwendung / eines Systems. Damit sind alle jene Maßnahmen verbunden, die mit der Bildung, Auswahl, Ablehnung oder Stattgebung einer Änderung sowie deren Überwachung und Steuerung zu tun haben.

Change Request

Änderungsanforderung/Änderungswunsch

Change und Configuration Management

CCM ist eine Engineering-Disziplin zur Bereitstellung von Methoden und Werkzeugen für die Identifikation und Steuerung von Software während des gesamten Lebenszyklus. Es ist das Mittel, mit welchem die Integrität der Software und die Verfolgbarkeit der Entwicklungs- und Änderungsvorgänge an der Software aufgezeichnet, kommuniziert und gesteuert werden. CCM bildet eine Grundlage für projekt- und produktorientierte Messbarkeit und verbessert die Software-Verlässlichkeit sowie die Qualität und anschließende Wartbarkeit.

Check In

Zurückgeben eines K-Elements unter die Kontrolle des CM-Tools nach erfolgter Änderung. Die Versionsnummer wird hochgezählt und die Historie aktualisiert. Je nach technischer Lösung kann damit auch ein Kopiervorgang verbunden sein, das ausgeliehene K-Element wird durch das zurückgegebene K-Element ersetzt.

Check Out

Im CCM der Vorgang des Kennzeichnens eines K-Elements, wenn eine Änderung an einer bestimmten Version beabsichtigt ist oder durchgeführt wird (Variantenerkennung). Durch Festhalten dieser Information wird verhindert, dass andere Benutzer auf die gleiche Version ein unbeabsichtigtes Update machen (Variantenverhinderung) oder ermöglicht, dass Branching erfolgen kann (Variantenhandhabung). Im Gegensatz zu Check-in.

Coaching

begleitet den Entwicklungsprozeß eines Unternehmens und soll helfen, Manager und Mitarbeiter auf neue Führungskulturen einzustellen. Sowohl externe Berater, als auch entsprechend geschulte Führungskräfte können damit Aufgaben/Probleme lösen oder Schlüsselqualifikationen vermitteln. Insbesondere kann damit die "Ständige Verbesserung" (KVP, Kaizen) im Unternehmen gefördert werden. Coaching dient hauptsächlich der Persönlichkeitsentwicklung sowie der Sozialkompetenz von Führungskräften und Mitarbeitern. Der Erfolg dieser Personalentwicklung schlägt sich im Geschäftsergebnis nieder.

Content Management

Content Management Tools beruhen auf diesem Prinzip der Trennung von Inhalt und Programmierung. Die erweiterten Fähigkeiten ermöglichen jedoch von der Unterstützung des Workflow bis zur Personalisierung von Webinhalten für bestimmte Nutzer die Gestaltung komplexer Sites. Der Markt bietet mittlerweile kleine bis große Lösungen für verschiedene Anwendungsbereiche. Die Pflege und Erstellung komplexer Websites basiert immer stärker auf solchen Systemen.

Content Management erlaubt die schnelle Pflege von Webinhalten ohne Programmierkenntnisse. Schon viele Tools haben dies versprochen, sind jedoch meist im Ansatz stecken geblieben. Bei Content Management wird nicht auf die Programmierung verzichtet, sondern jeder Mitarbeiter an einer Website kann sich wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Der Programmierer muß keine Inhalte mehr pflegen, sondern kümmert sich um den technischen Part und der Redakteur braucht keine HTML-Seiten zu erstellen, um Inhalte zu veröffentlichen.

Beim klassischem Webpublishing fallen alleine 90% der Kosten für die Wartung und Pflege der Website an, nur 10% auf die Entwicklung und Realisation. Durch verschiedene Automatisierungselemente innerhalb eines Content Management Systems läßt sich der Aufwand für die Wartung und Pflege deutlich verringern. Die größten Probleme wie Link-Management, Einhaltung des Corporate Identity, sicheres Arbeiten im Team oder Einhaltung von Sicherheitskonzepten werden direkt von einer entsprechenden Software unterstützt.

Als anderer Begriff für Content Management System ist auch Redaktionsssystem gebräuchlich. Als solches ist aber eher ein System einer Print-Redaktion mit wenigen Funktionen für das Webpublishing zu sehen.

Informationen sind der Rohstoff für interessante Websites. Bis zur Einführung von Content Management Systemen waren diese immer fest mit dem HTML-Code einer Internetseite verknüpft. Könnte man den Inhalt einer Seite von ihrer Verankerung im HTML-Code lösen, ergeben sich neue Möglichkeiten für das Webpublishing. Diesen Weg geht die Verwendung von Templates (dt. Vorlagen) in Content Management Systemen. Informationen sind nicht weiterhin in statischen (festen) Dateien gefangen, sondern können durch Ihre Trennung von der Struktur (HTML-Programmierung) medienneutral wiederverwendet werden.

Innerhalb von Content Management System werden nicht fertige HTML-Dokumente, sondern nur separat die einzelnen Bestandteile gespeichert. Bestandteile können Text, Bilder oder andere MIME-Typen sein. Der Aufbau einer Seite wird durch Templates gesteuert. Diese sind vordefinierte Grundgerüste für die Darstellung von Inhalten. Wird ein Dokument von einem Server abgerufen, werden die entsprechenden Bestandteile in ein Template geladen, dadurch angeordnet und dem Nutzer dargestellt. Für die Verwendung von Templates spricht vor allem die Möglichkeit, Informationen in gleichbleibendem Layout in großen Mengen darzustellen. Dabei ist es nicht jedes mal nötig ein neues Dokument zu erstellen, sondern der Inhalt wird aus einer Datenbank ausgelesen, mittels Template formatiert und ausgegeben.

Demote

Rückgabe der Aufträge oder K-Elemente in eine vorherige Prozess-Stufe des SW-Lifecycles (z.B. im Fehlerfall in Stufe Test)

Durchsetzung

Die Durchsetzung von Aufträgen, Projekten, Ideen, Personen hängt direkt mit der Energie und Beharrlichkeit zusammen, die der Durchsetzende in seine Kommunikation einbringt. Aufrechte Haltung, gerader Blickkontakt, energischer Tonfall und eine gut fundierte Argumentation sind dabei wesentliche Erfolgsfaktoren.

Elementtypen

Klassifizierung des Dateiinhaltes in unterschiedliche Typen wie C-Source, Programmdatei, ...

Erfolg

"Erfolg hat nur der, der etwas tut, während er auf den Erfolg wartet". (Th.Edison) Erfolg hat der, der sich Ziele setzt, seine persönlichen Stärken auf die Erreichung dieser Ziele konzentriert und nach jedem Mißerfolg beharrlich neue Wege zur Weiterentwicklung sucht. Erfolg hat der, der mit positiver Selbstmotivation aus jedem Mangel, Fehler oder Rückschlag neue Chancen ableitet.

Footprinting

Markierung in abgeleiteten Elementen (z.B. Excecutables) über zusammengehörende Software-Elemente in maschineller Form. Metadaten-Informationen aus dem CM-Tool (aus der Stückliste des Builds) können über String-Variablen in das abgeleitete K-Element gebracht werden.

Freigabestufe

Prozess-Stufe des SW-Lifecycleprozess (üblicherweise die Übergabe von Test der Qualitätssicherung in die Produktion)

Funktionstest

Dieser Test hat das Ziel, Unstimmigkeiten zwischen dem realisierten Programm(system) und seiner Spezifikation (funktionale Anforderung, Leistungsbeschreibung) aufzudecken, also festzustellen, welche Programmfunktionen sich anders als spezifiziert verhalten. Der Funktionstest zielt also primär auf die Merkmale Korrektheit und Genauigkeit der Implementierung einzelner Funktionen.

Glaubwürdigkeit

ist die Basis des Vertrauens zu einer Führungskraft. Jeder im Betrieb erwartet von der Führungskraft, dass er sich auf ihre Äußerungen verlassen kann. Verlässlichkeit ist die feste Bindung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter und ermöglicht damit erst die erfolgreiche Zusammenarbeit im Betrieb.

Herabsetzung

Mit den Programmen des Zwischenhirns sind Menschen auf Selbstdurchsetzung programmiert. Das führt oft dazu, dass sie überlegen erscheinen wollen durch Aggressionen, Imponiergehabe, Rechthaberei, Wichtigtuerei und mit herabsetzenden Worten anderen Menschen gegenüber. Die verletzende Redeweise ist eine der häufigsten Konfliktursachen im Betrieb.

Ideenquelle

Bei dem systematisch-kreativen Aufgaben- und Problemlösen werden verschiedene Ideen-Stimulierungsmethoden als Ideenquellen eingesetzt. Kreatives Denken kann man nicht befehlen, aber bewusst anregen. Das Stimulieren kreativer Ideen erfolgt dabei über die Anregung des bildhaften Denkens in der rechten Großhirnhälfte. Dazu werden zu dem angedachten Problem gezielt frische Impulse erzeugt, die dem unermüdlich arbeitenden Gehirn neue Bildeindrücke, Abläufe, Muster, Worte anbieten, die zu neuartigen Lösungen verknüpft werden.

Integrationstest

Dieser Test hat das Ziel, die Konsistenz und die Zusammenarbeit der Module untereinander nachzuweisen, unter der Voraussetzung, dass die einzelnen Module die Anforderungen erfüllen und den Modultest bestanden haben. Mit dem Integrationstest sollen im Wesentlichen Fehler in den Schnittstellen (explizite, implizite wie globale Datenstrukturen) zwischen den Modulen aufgezeigt werden:

K-Element

Konfigurations-Element, ein Anwendungsobjekt, das unter Kontrolle eines Change und Configuration Management Werkzeuges steht

Konfiguration (configuration)

Eine Konfiguration ist eine benannte Menge von K-Elementen, die gemeinsam eine vorgegebene Aufgabe erfüllen sollen, oder aus einem anderen Grund zusammengehören (z.B. die Dokumentation zu einem Projekte oder Teildokumente einer Studie usw.) und einen bestimmten Stand eines (Teil-) Systems definieren. Eine Konfiguration ist durch Namen und Version identifiziert. Konfigurationen können zu jedem beliebigen Zeitpunkt der Entwicklung entstehen und alle Typen von K-Elementen (nicht nur Code) beinhalten.

Konfigurations-Element (configuration item)

Beim Konfigurations-Element (K-Element) handelt es sich um ein eigenständiges, wartungsrelevantes Element (Komponente, Systemelement, Bauteil, Objekt, Element), das von SCM als eine Einheit behandelt wird. Mit Übernahme in das Configuration Management unterliegt das K-Element geregelten Änderungsprozessen; von da an wird jede Änderung in einer neuen Version festgehalten. Ein K-Element ist durch seinen K-Element-Typ, Namen und Version identifiziert.

Körpersprache

Über das Gelingen eines Gesprächs entscheidet die Botschaft der Körpersprache. Deshalb sollte man zu Beginn eines Gesprächs ein Sympathiefeld aufbauen, d.h. mit einer Sympathiebekundung die Sympathie des anderen gewinnen. Körpersprache findet ununterbrochen statt. Ein Mensch teilt auf diesem Wege immerzu mit, was ihn bewegt. Der Körper kann dabei nicht lügen. Deshalb ist es wichtig, dass sich das ausgesprochene Wort und die innere Einstellung entsprechen. Erst dann wirkt ein Mensch als Gesprächspartner glaubwürdig.

Kritikalität

Die Kritikalität ist die Messgröße für die Auswirkung eines Risikos oder der Bedeutung einer Anforderung im Hinblick auf den Erfolg eines Projektes.

Lächeln

"Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln". Der gerade, dem Gesprächspartner voll zugewandte Blick, ein freundliches, von innen kommendes Lächeln, sowie das Ansprechen des Gesprächpartners mit seinem Namen wird als besonders sympatisch empfunden. Alles zusammen ergibt die Voraussetzung für ein offenes, vertrauensvolles Gespräch. In Zukunft wird keiner mehr mit Führungsaufgaben betraut sein können, der nicht lächeln kann.

Lifecycle (Lebenszyklus)

Der Lebenszyklus eines Produktes umfasst alle Phasen von der Analyse, über das Design, Entwicklung, Test, Freigabe, Produktion Auslieferung bis zur Archivierung. Manche Prozesse im Lebenszyklus werden nur einmal durchlaufen, andere wiederkehrend. Die Prozesse laufen projektbezogen ab oder werden durch Linienfunktionen im Tagesgeschäft abgewickelt. Manche Prozesse laufen zeitlich und inhaltlich konkurrierend ab, z.B. in der Entwicklung von mehreren parallelen Releases oder durch die Tatsache, dass viele Projekte parallel laufen (zum Teil mit inhaltlichen Abhängigkeiten).

Die Schritte (oder Phasen/Stages), die eine Komponente während der Bearbeitung im CCM durchläuft. Die Übertragung von einem zum anderen Schritt ist üblicherweise verbunden mit einem Billigungsvorgang von dritter Seite.

Meilenstein

Ein Meilenstein ist ein Zeitpunkt zur Beendigung eines Teilprojektes oder auch des Gesamtprojektes. Typischer Zeitpunkt für Tests und für Teilzahlungen seitens des Kunden.

Merge

Zusammenführen oder Einpflegen paralleler Entwicklungen/Änderungen unterschiedlicher Varianten oder Versionen eines K-Elementes. Gegensatz: Branch

Metadaten

Metadaten dienen beispielsweise in einem Software Configuration Management System der Verwaltung der Artefakte/K-Elemente. Metadaten sind z.B. Versionsnummer, Dateiname, Qualitätsattribute usw.

Methode

Eine Methode ist sowohl eine Entwicklungssprache als auch ein Entwicklungsprozess.

Modellierungssprache

Eine Modellierungssprache ist eine Notation und eine Semantik

Modultest

Ist i.d.R. ein Test der kleinsten, im Feinentwurf herausgearbeiteten Programmeinheit. Aufgabe des Modultests ist ein Vergleich mit den funktionellen Anforderungen sowie den Schnittstellenspezifikationen, die den Effekt des Moduls definieren. Aufgabe des Modultests ist nicht, die Übereinstimmung mit seinen Anforderungen zu zeigen, sondern, dass der Modul seinen Anforderungen nicht wiederspricht.

Motivation

Unter Motivation versteht man die Summe der Einflußnahmen und Einflußgründe, mit denen menschliches Verhalten ausgelöst wird. Ein Mitarbeiter wird seine Kompetenzen, seine Leistungsfähigkeit dann ganz in den Dienst eines Unternehmens stellen, wenn ihm einsichtig gemacht wird, was er in dieser Aufgabe mit seinen Fähigkeiten wert ist und welche Anerkennung er nach ihrem Einsatz erwarten kann. Ein gerechtes, konstruktives Anerkennungs- und Kritikverhalten der Führungskraft, auch in Beurteilungs- und Mitarbeitergesprächen, aktiviert die Selbstmotivation des Mitarbeiters.

Organisation

Die Globalisierung der Wirtschaft und die außerordentliche Entwicklung der IT-Techniken erzwingen eine ständige Weiterentwicklung der Betriebsorganisation der Unternehmen. Dieser Paradigmenwechsel, also diese Veränderung von Unternehmensgrundsätzen und von Führungskultur, fordert von Führungskräften das dazu notwendige Einüben von Sozialkompetenz und von mitarbeiterorientiertem, menschlich-durchsetzendem Führungsverhalten.

Production Test

Test des Gesamtsystems in der Produktionsumgebung, i.d.R. die Kundenabnahme (nach Installation auf realem  operationellem Zielsystem)

Produktrelease

Das Produktrelease ist ein genau definierter (Änderungs-) Stand eines Produktes im Lebenszyklus. Das Produktrelease wird durch eine eindeutige Nummer identifiziert. Dem Produktrelease entspricht genau eine Baseline, die alle K-Elemente des Produktreleases definiert. Diese ist QS-gesichert und fachlich abgenommen. Die Version der Baseline ist die interne Version, während die Releasenummer die externe Version ist.

Promote

Statuswechsel im Freigabeprozess, Weitergabe der Aufträge oder der K-Elemente in die nächste Prozess-Stufe des SW-Lifecycles

Prozessmodell

Ein Prozessmodell ist eine Beschreibung einer koordinierten Vorgehensweise bei der Abwicklung eines Vorhabens.  Es definiert sowohl den Input, der zur Abwicklung der Aktivität notwendig ist, als auch den Output, der als Ergebnis der Aktivität produziert wird.  Dabei wird eine feste Zuordnung von Workern vorgenommen, die die jeweilige Aktivität ausüben.

Release

1. Üblicherweise freigegebene Produktkonfiguration, die an den Endanwender geht. Häufig ist der gesamte CCM-Prozess gemeint (Freigabeverfahren).

2. Vornehmen einer Feigabe einer Konfiguration oder vorgenommene Freigabe einer Konfiguration / eines Bauteils. Liste aller jener Bauteile, die zusammengehören, um eine konsistente Konfiguration (zur Freigabe) zu bilden. Siehe auch Baseline.

3. Eine Version eines Produktes, das bei einem oder mehreren Anwendern installiert ist.

4. Ein Release ist ein Teil eines Endproduktes, das Gegenstand der Prüfung an einem wichtigen Meilenstein ist.

Repository

1. Ein Repository ist ein System, das Informationen über alle Objekte der Software- und Informationssystementwicklung, deren Beschreibung und deren Beziehungen untereinander verwaltet.

2. Bei CM-Tools ist dazu einer oder mehrere Datenpools für K-Elemente in der Datenbank gemeint.

Review

Die Arbeitsergebnisse eines Projektes oder auch Teilprojektes werden in einem Review auf die Einhaltung von Richtlinien geprüft und anschließend bewertet.  Die Ergebnisse dienen als Ausgangsbasis für Entscheidungen.

Risiko

Ein Risiko ist ein Ereignis, dessen Eintreten den geplanten Projektverlauf entscheidend behindern kann.

Rolle

Jeder lernt von Kindesbeinen an, sich in seiner bestimmten Art zu verhalten und den Erwartungen anderer gerecht zu werden. Auch der Inhaber einer Position im Betrieb spielt und gestaltet sein Rollenverhalten als Führungskraft entsprechend den Erwartungen seiner Bezugspersonen. Der Eindruck, den man bei anderen durch die Art hinterlässt, in der man diese Rollen spielt, dieses charakteristische Verhalten nennt man Persönlichkeit. Sie kann lebenslang auf der Basis der eigenen Anlagen weiterentwickelt werden.

Snapshot

Momentaufnahme eines Standes von K-Elementversionen einer Konfiguration, eingefrorener rückholbarer Versionsstand, kann als Baseline für Weiterentwicklung verwendet werden

Sozialkompetenz

Über die Leistungen der Mitarbeiter am Arbeitsplatz entscheiden zu etwa 70% die emotionale Kompetenz (Sozialkompetenz) der dazugehörigen Führungskräfte, sowie zu etwa 30% deren persönliche Autorität auf der Basis ihrer Fachkompetenz. Der Weg zu echter Sozialkompetenz ist allerdings sehr beschwerlich. Nach dem Erkennen und Analysieren der eigenen Defizite und nach der inneren, positiven Ausrichtung auf jeden einzelnen Mitarbeiter, muss der menschlich-durchsetzende Umgang im Betrieb täglich neu geübt werden.

Stakeholder

Ein Stakeholder wird durch eine beliebige Person eines Unternehmens repräsentiert, die ein berechtigtes Interesse am Ergebnis des Projektes hat.  Ein Stakeholder kann ein Endbenutzer, ein Entwickler, ein Projektmanager usw. sein.

SW-Lifecycle

Bedeutet im Allgemeinen den gesamten Lebenszyklus eines Produktes mit allen Phasen des Workflows also von der Vorstudie über die Analyse, Design, Entwicklung, Test, Freigabe bis zur Produktion/Inbetriebnahme, Wartung und Archivierung

Systemtest

Im Systemtest wird versucht, Unstimmigkeiten im Verhalten des Gesamtsystems mit den in der externen Leistungsbeschreibung oder im Lasten/Pflichtenheft definierten allgemeinen Anforderungen, Zielsetzungen und Zielvorstellungen herauszufinden. Insbesondere sind hier die Benutzervorstellungen zu berücksichtigen. Der Systemtest bezieht sich nicht auf das funktionale Verhalten; dies ist Sache des Funktionstests. Vorrangig werden beim Systemtest also die getroffenen Zielvorstellungen für das zugrundeliegende Programm betrachtet. Dabei sollte das Hauptaugenmerk auf Fehler gerichtet sein, welche beim Umsetzen der Zielvorstellungen gemacht wurden.
Für die Definition von Testfällen ist neben der (funktionalen) Leistungsbeschreibung die Benutzerdokumentation hinzuzuziehen. Mögliche weitere Kriterien/Zielsetzungen sind z.B. Datenvolumen, Vollständigkeit, Stress/Last, Sicherheit.

Teamarbeit

Die Zusammenarbeit in Gruppen/Teams muß erst eingeübt werden. Die Gruppenmitglieder müssen lernen, sich gemeinsam auf ein Ziel einzustellen und ihre persönlichen Eigenheiten, Fähigkeiten, Ideen gegenseitig zu ergänzen. Ihr unterschiedliches Wissen und Können kann für die gemeinsame Aufgabe nur erschlossen und verknüpft werden, wenn jeder einzelne von ihnen darauf verzichtet, persönlich überlegen erscheinen zu wollen. Diese Teams steuern sich innerhalb selbst gesetzter Rahmenbedingungen, Vereinbarungen und Absprachen selbst. Die Führungsrolle wechselt immer zu dem Gruppenmitglied, das zu dem aktuellen Teilproblem die höchste Kompetenz hat. Optimale Absprachen führen dabei auch zu optimalen Ergebnissen.

Testcase

jede funktionale, aber auch nichtfunktionale Anforderung muss verifiziert werden.  Testcases (Testfälle) beschreiben die Anforderungen an die durchzuführenden Tests.

Testen

Testen ist die Methode, mit der Qualität nachgewiesen wird.  Testen sollte weder als einmalige Aktivität noch als individuelle Testfolge gewertet bzw. betrachtet werden.  Testen ist ein umfassender Workflow, der eine Serie von Einzeltests innerhalb des gesamten Entwicklungszyklus umfasst.  Diese Tests konzentrieren sich auf die Identifizierung und Beseitigung von Fehlern und dem kontinuierlichen Erreichen der Produktqualität zum frühestmöglichen Zeitpunkt.

Toolauswahl

Funktionalitäten sind wichtig, doch sie nützen nichts, wenn dabei die Integration mit anderen Werkzeugen auf der Strecke bleibt.  Generell lässt sich eine zusätzliche Funktionalität immer schneller in ein Werkzeug integrieren als eine bidirektionale Schnittstelle zu einem anderen Werkzeug.

Toolmentor

Toolmentoren erläutern den direkten Einsatz eines Werkzeuges innerhalb des Prozesses

Tracability

Traceability - Rückverfolgbarkeit oder auch Nachweisbarkeit z.B von Tests, Entwicklungsprozessen oder Fehlerbehebungen. Durch Stücklisten und Verwendungsnachweise wird z.B. Nachvollziehbarkeit von Releases (Identifikation der Einzelkomponenten) erhöht. Siehe hierzu auch Auswirkungsanalyse (impact analysis)

Ursachen

Bei Problemen sollten die Problem-Ursachen gesucht, erkannt und analysiert werden. Im Rahmen der "Ständigen Verbesserung", KVP, des Kaizen und im Rahmen eines Total Quality Managements, TQM, sollen Probleme nur einmal, zusammen mit ihren "Wurzeln" und Ursachen, gelöst und damit dauerhaft beseitigt werden. Eine wirksame Hilfe dabei ist das systematisch-kreative Aufgaben- und Problemlösen.

Use-Case

Ein Use-Case ist eine Beschreibung einer Menge von Aktionsfolgen, inklusive deren Varianten, die ein System ausführen kann und die ein erkennbares, nützliches Ergebnis für einen Actor bringt

Variante

Varianten von K-Elementen entstehen bei zeitgleicher Bearbeitung einer Ausgangsversion eines K-Elementes (gleiche Vorgängerversion, siehe Branch). Gründe können z.B. ein Notfall oder überlappende Entwicklung sein. Temporäre Varianten: Varianten können temporär sein. Das bedeutet, dass Varianten wieder in eine neue Version zusammengeführt werden müssen (Merge)). Permanente Varianten: Permanente Varianten sind eigene, unabhängige K-Elemente mit eigener Änderungshistorie, die Gemeinsamkeit in der Funktionalität haben. Dieser Zusammenhang zwischen K-Elementen muss aufgezeichnet werden, um konsistentes Ändern an den permanenten Varianten zu gewährleisten

Version

Eine Version ist ein eindeutiger, wiederherstellbarer Zustand eines Artefaktes bzw. K-Elementes. Baselines können also als Version einer größeren Einheit betrachtet werden. Ein K-Element wird bei Modifikation in chronologischen Versionen gespeichert.

Visualisieren

Bei der Kommunikation im Betrieb wird die gemeinsame Leistung der Gesprächspartner durch Visualisieren verdoppelt, durch eine Verständnisdiskussion verdreifacht. Da eine Kommunikation nur das ist, was ein Informations-Empfänger zu verstehen meint, muss sich der Informations-Sender mit allen Mitteln um das Verständnis des Informations-Empfängers bemühen, z.B. durch bildhaftes Reden, Visualisieren (bildhaft darstellen), Vormachen, Handmuster.

Wichtigkeit

Da die Zeit für die Bearbeitung von Aufgaben und Problemen begrenzt ist, empfiehlt es sich, die eigenen Kräfte nach dem Eisenhower-Prinzip zu konzentrieren. In vier Handlungsfeldern führen "Wichtigkeit" und "Dringlichkeit" zu einer Stufung:
    - Lesen und vernichten,
    - reduzieren,
    - delegieren,
    - Wiedervorlage,
    - sofort erledigen,
    - sofort selbst erledigen.
Wichtigkeit und Dringlichkeit sollten sich dabei nach dem persönlichen Programm richten, mit dem man Berufs- und Lebensziele verknüpft hat.

Wissensmanagement

Bei Wissens-Management handelt es sich um technische und geschäftliche Methoden, das Wissen der Einzelpersonen eines Unternehmens zu erfassen und für das gesamte Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Eine Verteilung dieses Wissens unterstützt die Informationsökonomie eines Unternehmens.

Wissen ist eine der wichtigsten Quellen zur Schaffung und Erhaltung von Wettbewerbsvorteilen und muß sowohl auf der Mikroebene der Individuen als auch auf der Makroebene der Organisation betrachtet werden. Wissen entsteht bei Wissensarbeitern und wird von dort auf die nächsthöhere Ebene des Teams oder die Organisation übertragen.
Wissens-Management setzt sich zum Ziel, das Interface von Individuen, Teams, Organisationen oder Gesellschaften weiterzuentwickeln, mit dem Ziel, Wissen effizienter zu erzeugen und zu kommunizieren. In den meisten Unternehmen wird weniger als 50% des vorhandenen Wissens genutzt. Der effektive Einsatz von Wissens-Management stellt nicht nur technische Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung, sondern richtet das Augenmerk in erster Linie auf die Menschen.
Qualitatives Wachstum durch Wissensaustausch erfordert Echtzeitsysteme, die direkte Diskussionen und Interaktionen in Internet-Foren, Intranets oder mit externen Netzwerken erlauben. Die entstehenden Interaktionssysteme bilden ein fluides Interface, das sich flexibel an neue Situationen anpassen kann, und sind deshalb herkömmlichen Strukturen wie Hierarchien oder Matrixstrukturen überlegen. Wissens-Management ist eine Funktion, die fach-, abteilungs-, und teamübergreifend erfolgen muß. Computern und Wissens-Navigationssystemen fällt dabei die Aufgabe zu, den Wissensarbeiter bei der Bewältigung der Datenflut kommunikationstechnisch zu unterstützen. Wissenserzeugung sollte in Unternehmen weder von oben noch von unten, sondern von allen Netzwerkknoten der Unternehmens gemeinsam gesteuert werden. Aufgabe muß sein, den Zugang zu Wissen im Rahmen einer Wissens-Ökonomie in der Weise zu demokratisieren, daß alle Teilnehmer gleiche Startvoraussetzungen haben. Beispiele für innovative Unternehmen sind Microsoft, Intel oder Compaq, die durch gezielte Nutzung und Weiterentwicklung des in den Unternehmen vorhandenen Wissens Kostensenkungs- und Wachstumspotentiale freigesetzt haben, die mit herkömmlichen Verschlankungsansätzen oder Reorganisationskonzepten nicht hätten erreicht werden können.

Workspace

Ein oder mehrere gestufte und kontrollierte Arbeitsbereiche zur Durchführung von Änderungen an Komponenten. (z.B. private-, shared-, integration-workspace)

Workflow

Arbeitsablauf in der Software-Entwicklung. Unter einem Workflow versteht man die Aneinanderreihung von Aktivitäten, die einen bestimmten Zweck (zum Beispiel Anforderungsmanagement) erfüllen.